Staatliche Hochschule für Musik Trossingen

Logo HSM Trossingen

MH Trossingen

Ausgangslage der Hochschule:

Die Staatliche Hochschule für Musik Trossingen bietet den traditionellen Fächerkanon einer Musikhochschule sowie innovative Konzepte wie seit 2010 den Studiengang
Musikdesign in Kooperation mit der Hochschule Furtwangen University, der explizit Medientechnologie und –kompetenz bereithält. Hier wird musikalische Kreativität in einer
dynamischen Mediengesellschaft weiter entwickelt und für alle Bereiche nutzbar gemacht – eine ideale Grundlage für ein intensives Engagement im Bereich Medienkompetenz.
 

Zum Einzelvorhaben "Medienkompetenz in der Qualitätssicherung der Lehre an einer Musikhochschule":

Für die Qualitätssicherung, den Praxisbezug, die Mobilität und die individuelle Studienbiografie, aber auch für zahlreiche weitere Aspekte eines qualitätsorientierten Studienangebots galt es, Medienkompetenz aufzubauen. Mit elektronischer und softwaregestützter Technik wird die künstlerische Arbeit befördert, die Aneignung neuen Wissens ermöglicht und Kommunikation sowie Networking professionalisiert: Medienkompetenz wird damit zu einer tragenden Säule und einem Qualitätsmerkmal der Lehre.

Durch die Förderung im Rahmen des Qualitätspakts Lehre und die Vernetzung mit dem Fachbereich Musikdesign wurde ein Reflexionsprozess angestoßen, der zu entscheidenden strukturellen Veränderungen in der Hochschule geführt hat. Arbeitsschwerpunkte lagen auf dem Kernbereich der künstlerischen und pädagogischen Medienkompetenz wie in der

Verankerung im Lehrangebot, der Unterstützung bei der Praxisorientierung, der Durchführung von Projekten, der Dokumentation und Präsentation von künstlerischen Projekten und der Vorbereitung für die Berufspraxis. Deutlich verbessert und ausgebaut werden konnten mediale Ausstattung und Betreuung. Die direkte Kommunikation mit Lehrenden erweist sich als wesentlich für die erfolgreiche Weiterentwicklung. Die Angebote werden intensiv genutzt, freie Räume sind selten, Tonmeister und Tutoren kommen an ihre Kapazitätsgrenze. Der ursprünglich nicht bedachte Aspekt der Videodokumentation wurde bei der Neubesetzung der E 13- Stelle berücksichtigt (mit 25 %).

Die erfolgreiche Arbeit der 1. Förderperiode gilt es fortzusetzen und Defizite zu beheben: Strukturschwäche in der Prozessgestaltung, mangelnde IT-Expertise, umfassende Projektleitung und kompetente Kommunikation an den Schnittstellen, Fortbildung der Lehrkräfte und Verwaltung. Daraus ergeben sich die nächsten Schritte zur Weiterentwicklung und Verbesserung der Nachhaltigkeit. Ein zentraler Baustein, der bislang fehlte, ist eine „interaktive digitale Plattform für Dokumentation und mediale Performance