Technische Hochschule Köln

Die Technische Hochschule Köln ist die größte Hochschule für angewandte Wissenschaften in Deutschland. An vier Standorten werden rund 19.700 Studierende von 430 Professorinnen und Professoren betreut.

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TH Köln

Ausgangslage der Hochschule:
Die Technische Hochschule Köln ist die größte Hochschule für angewandte Wissenschaften in Deutschland. An vier Standorten werden rund 19.700 Studierende von 430 Professorinnen und Professoren betreut. Elf Fakultäten und das Institut für Technologie- und Ressourcenmanagement in den Tropen und Subtropen (ITT) bieten mehr als 75 Studiengänge an; das Fächerspektrum umfasst die Bereiche Architektur und Bauwesen, Informatik, Informations- und Kommunikationstechnologie, Ingenieurwesen, Kultur und Gesellschaft, Information und Kommunikation, Medien und Wirtschaft sowie Angewandte Naturwissenschaften.

Zum Einzelvorhaben "ProfiL² - Projekte für inspirierendes Lehren und Lernen":
In ProfiL² werden Projekte mit mindestens 30 Leistungspunkten (ECTS) zu entscheidenden Strukturelementen aller Studiengänge. Durch Projektarbeit setzen sich die Studierenden stärker als bisher mit Praxis- und / oder Forschungsfragen auseinander. Mit dem Fokus auf PBL (Projektbasiertem Lernen) passen wir das Studium stärker an zukünftige berufliche Anforderungen an. Die Studierenden werden durch das Projektbasierte Lernen früh an Projektmanagementmethoden herangeführt und erfahren im Handeln den Wert guter Planung und Organisation. Der Erwerb überfachlicher Kompetenzen wie Selbstorganisation und Team-/ Kommunikationsfähigkeit ist integraler Bestandteil der Curricula und nicht länger zusätzlicher Studienbestandteil ohne fachliche Verankerung.

Gezielte Weiterbildung der Lehrenden ermöglicht es, das Problembasierte, Projektbasierte und Forschende Lernen in der Fachhochschule Köln zu implementieren und angemessene Beratung und Betreuung unserer stark heterogenen Studierendenschaft zu gewährleisten.

ProfiL² unterstützt die Studiengangsplanung, so dass in den einzelnen Studiengängen Module inhaltlich besser aufeinander abgestimmt sind und Praxisphasen und Praxisprojekte gut in den Studienverlauf integriert sind. Somit wird der Bezug zur zukünftigen Berufstätigkeit für die Studierenden deutlich sichtbar. Hochschulweit werden die dreizehn Kernwochen der Vorlesungszeit in zwei sechswöchige Studienblöcke aufgeteilt, die durch eine „ProfiL²-Woche“ getrennt werden. In dieser Zeit bestehen für die Studierenden Freiräume, sich entsprechend ihrer individuellen Bedürfnisse mit Themen und Problemen auseinanderzusetzen und zur Durchführung größerer interdisziplinärer Projekte.

Zum Verbundvorhaben "Zentrum für Kompetenzentwicklung für Diversity Management in Studium und Lehre an Hochschulen in Nordrhein-Westfalen - Teilvorhaben Fachhochschule Köln":

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KomDim-Verbund

Eine zunehmende Durchlässigkeit des Bildungssystems in Deutschland, die Internationalisierung von Studienstrukturen und die Pluralisierung von Lebensformen verändert die Zielgruppen der Hochschulen. Die Heterogenität der Studierenden und Lehrenden und damit auch die Kontakte zwischen Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen, Einschätzungen, Werthaltungen, religiöser, politischer, gesellschaftlicher und sozialer Herkunft nehmen zu. Der kompetente Umgang mit Diversität wird zum Ziel von Bildung und Persönlichkeitsentwicklung. Diversität spielt nicht nur in Hochschulen sondern auch in anderen gesellschaftlichen Räumen eine zentrale Rolle. Es ist daher von großer Bedeutung, den Studierenden nicht nur im Studium Chancengerechtigkeit zu ermöglichen, sondern sie bereits im Verlauf ihres Studiums für den Umgang mit heterogenen Gruppen und deren Belangen zu sensibilisieren.

KomDiM leistet hochschultypenübergreifend einen Beitrag für die Hochschulentwicklung in Nordrhein-Westfalen (NRW). Die Aufgabe des Zentrums ist die Bündelung der Diversity Kompetenzen in Forschung, Entwicklung und Beratung aller Hochschulen in NRW zu einem Diversity-Management-Konzept für Studium und Lehre, Struktur- und Curriculumentwicklung sowie für die Hochschuldidaktik.

Dieses Zentrum wird Expertise zu Fragen der Heterogenität in Hochschulzugang, Bildungshintergründen, Migration, Gender etc. bündeln und wiederum Programme zum Diversity Management in Studium und Lehre in NRW ausschreiben, im Rahmen derer Hochschulen in Kooperation oder einzeln Projekte beantragen können.

Von einer Jury werden dann Projekte ausgewählt und mit Weiterbildung, Beratung und Projektmanagement begleitet. Es werden Tagungen ausgerichtet, Best Practice Beispiele erfasst und eine Datenbank gepflegt, auf der Diversity-unterstützendes Material als Download bereit steht, um die Prozesse in Studium und Lehre in Richtung Öffnung, Durchlässigkeit und Erfolg für heterogene Zielgruppen zu optimieren.