Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm

Die Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm ist bundesweit eine der größten Hochschulen für angewandte Wissenschaften.

Logo TH Nürnberg

TH Nürnberg

Ausgangslage der Hochschule:
Die Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm ist bundesweit eine der größten Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Sie zeichnet sich aus durch ihr fachlich breites und praxisorientiertes Studienangebot, intensive Forschungstätigkeit, die starke Vernetzung mit Wirtschaft und Wissenschaft sowie ihre internationale Ausrichtung. Zwölf Fakultäten bieten grundständige und weiterführende Studiengänge, Weiterbildungsangebote oder duale Studienvarianten für mehr als 13.000 Studierende an.

Zum Einzelvorhaben "Mehr Qualität in der Lehre, Beratung und Betreuung":
Die Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm (TH Nürnberg) konzipiert im Projekt „Mehr Qualität in der Lehre“ (QuL) zu vier Themenfeldern zahlreiche Maßnahmen für die Verbesserung der Studienbedingungen und für mehr Qualität in der Lehre, setzt diese erfolgreich um und entwickelt sie weiter. Die Maßnahmen sind den Projektsäulen „Übergänge gestalten, „Lehre lernen und coachen“, „Lehr- und Lernräume schaffen“ und „Studium vernetzen“ inhaltlich und organisatorisch zugeordnet.

  • Übergänge gestalten: Angebote für nichttraditionelle Studierende; Themenfokus Diversität.
  • Lehre lernen und coachen: Hochschuldidaktische Weiterbildung und kollegialer Austausch in der Lehre; Themenfokus Didaktik.
  • Lehr- und Lernräume schaffen: Wettbewerb für innovative Lehre und Maßnahmen zur Stärkung des eigenständigen, kooperativen Lernens; Themenfokus Didaktik und Dialog.
  • Studium vernetzen: Zeitgemäße IT-Services in Lehre und Studium; Themenfokus Digitalisierung.

Das Projekt ist Antreiber und Begleiter für die strategischen Themenfelder Didaktik, Diversität, Dialog und Digitalisierung und verfolgt das Ziel, dass diese Themen selbstverständlich in die tägliche Arbeit an der Hochschule einfließen. Zudem hat der Einbezug der Studierenden einen hohen Stellenwert hinsichtlich der Gesamtausrichtung der Initiative. Die Umsetzung wird von einem wissenschaftlichen Beirat begleitet, steht in enger Abstimmung mit der Hochschulleitung und verfolgt einen integrativen und themenorientierten Ansatz. Dieser Ansatz hat 2014 zur Gründung des „Service Lehren und Lernen“ geführt: Eine gemeinsame Anlaufstelle für hochschuldidaktische Angebote und überfachliche Schlüsselkompetenzen. Zu diesen Themen werden Kompetenzen und Angebote aus fakultätsspezifischen und -übergreifenden Initiativen, Projekten und etablierten Einrichtungen der Hochschule gebündelt und übersichtlich auf der Webseite dargestellt.


Zum Verbundvorhaben "Aufbau eines Hochschuldidaktik-Department für die MINT-Fächer (HD MINT); Teilvorhaben der Georg-Simon-Ohm-Hochschule":
Im Rahmen des Verbundprojekts HD-MINT werden an sechs bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften interdisziplinäre Teams aus Fachwissenschaftlern/-innen und Hochschuldidaktikern/-innen eingerichtet. Diese begleiten Professorinnen und Professoren in den MINT-Fächern dabei, ihre Lehrveranstaltungen entsprechend dem aktuellen wissenschaftlichen Stand der Hochschuldidaktik zu optimieren und neue Lehr- und Lernmaterialien und -formen zu entwickeln. Im Mittelpunkt stehen lernerzentrierte Lehrkonzepte wie Peer Instruction, Problem Based Learning und Forschendes Lernen. Zudem sollen Verständnisschwierigkeiten der Studierenden offengelegt und intensiv bearbeitet werden.

An der TH Nürnberg sind an diesem Programm insgesamt zehn Professorinnen und Professoren aus vier Fakultäten beteiligt. Das Verbundvorhaben wird koordiniert und inhaltlich begleitet durch das „Zentrum für Hochschuldidaktik“ (DiZ) für bayerische Hochschulen für angewandte Wissenschaften mit Sitz in Ingolstadt. Begleitend werden für die Projektsteuerung empirische Untersuchungen und Befragungen durch das „Bayerische Staatsinstitut für Hochschulforschung und Hochschulplanung“ (IHF) durchgeführt und ausgewertet