Technische Universität Bergakademie Freiberg

Die TU Bergakademie Freiberg ist heute die einzige Ressourcenuniversität Deutschlands, gleichzeitig die älteste montanwissenschaftliche Hochschule der Welt, und gilt als Erfolgsmodell für eine moderne, international ausgerichtete Profiluniversität.

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TU Freiberg

Ausgangslage der Hochschule:

Die TU Bergakademie Freiberg (TU BAF) ist heute die einzige Ressourcenuniversität Deutschlands, gleichzeitig die älteste montanwissenschaftliche Hochschule der Welt, und gilt als Erfolgsmodell für eine moderne, international ausgerichtete Profiluniversität. An der Universität wird entlang der Wertschöpfungskette der Rohstoffe in den vier Kernbereichen Geo, Material, Energie und Umwelt für eine nachhaltige und effiziente Stoff- und Energiewirtschaft (Ressourcenprofil) gelehrt und geforscht.

Zum Einzelvorhaben "Maßnahmen für erfolgreiches Studieren an einer international orientierten Ressourcenuniversität (MESIOR)":

Ziel unseres Projekts ist es, die Betreuung und Beratung der Studierenden und die Qualität der Lehrangebote an der TU BAF weiter zu verbessern, um den Studienerfolg in den MINT-Fächern zu sichern. Die Maßnahmen bauen auf einer umfassenden SWOT-Analyse auf, welche gemeinsam mit einem Gremium von Mitgliedern der Fakultäten und zentralen Einrichtungen der Universität erarbeitet wurde.

Insgesamt zielt die TU BAF auf eine Verbesserung der Personalausstattung und die Qualifizierung des Personals. Das Maßnahmenspektrum umfasst die Ausweitung  des Beratungs- und Betreuungsangebots, die personelle Unterstützung in der Lehre sowie die Einführung neuer Lehrkonzepte und die Schaffung der infrastrukturellen Voraussetzungen für die Einführung berufsbegleitender Studienangebote.

Begleitet wird die Umsetzung durch den Beirat für Qualitätssicherung unter maßgeblicher studentischer Beteiligung, so dass kontinuierliche Anpassungen zur optimalen Zielerreichung möglich sind. Ein Beispiel hierfür ist der neu eingeführte Mathematik-Intensivkurs inklusive des neu entwickelten Lernmaterials, um die Maßnahmen zur Stärkung der Mathematikausbildung zu erweitern. Die Mathematik ist eine zentrale Säule aller Studiengänge und wichtig für ein erfolgreiches Studium.
In der Physik und den Werkstoffwissenschaften stellt die intensivierte Anbindung an Großforschungseinrichtungen wie das Deutsche Elektronen-Synchroton (DESY) in Hamburg eine wichtige Modernisierung dar und unterstützt gleichzeitig den Praxisbezug. Die Miniaturisierung und Modernisierung von Praktika wird grundsätzlich durch das Projekt vorangetrieben.

Fakultätsübergreifende Verbesserungen sind erweiterte Beratungsangebote inkl. psychosozialer Betreuung, deutlich verlängerte Öffnungszeiten der Bibliothek und die Einrichtung eines E-Learning Koordinationszentrums, welche neben lehrbegleitenden Maßnahmen auch hochschuldidaktische Komponenten beinhaltet und somit eine Schnittstelle zum Verbundprojekt Lehrpraxis im Transfer darstellt.

Zum Verbundvorhaben "Lehrpraxis im Transfer plus; Teilvorhaben TU Bergakademie Freiberg":

Durch den Verbund Lehrpraxis im Transfer (LiT) wurde in der ersten Förderperiode QPL das strukturierte und landesweite Programm des Hochschuldidaktischen Zentrums Sachsen (HDS) um fachbezogene Angebote und mit Blick auf den Medieneinsatz in der Lehre erweitert sowie um Begleitangebote für Lehrkooperationen vertieft. Zudem wurde die landesweite Struktur des HDS durch im Verbund tätige Hochschuldidaktiker/-innen an den beteiligten Universitäten gestärkt.

Die erfolgreich etablierten Strukturen und Angebote werden in der zweiten Förderperiode QPL für die gesamte sächsische Hochschullandschaft nutzbar gemacht: Mit Lehrpraxis im Transfer plus werden die Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in den Verbund integriert.

Ziele im Verbund Lehrpraxis im Transfer plus :

Output

  • Es werden breitgefächerte Qualifizierungs- und Beratungsmöglichkeiten angeboten.
  • Lehrenden wird ermöglicht, sich lehrbezogen zu vernetzen.
  • Hochschulübergreifende Kooperationen in der Lehre werden unterstützt.
  • Hochschulübergreifend werden Netzwerke zur Lehrentwicklung gepflegt und ausgebaut.

Outcome

  • Lehrende setzen ihre hochschuldidaktischen Kenntnisse und Kompetenzen in Bezug auf die Anforderungen in ihrem Fachbereich sowie gemäß des shift from teaching to learning und der von ihnen eingesetzten Medien reflektiert ein.
  • Lehrende stehen bei der Gestaltung von Lehre in einem kooperativen Verhältnis zueinander.

Impact

  • Qualität und Kooperationen in der Lehre werden gestärkt und sichtbar gemacht.
  • Strukturen und Akteure der Lehrentwicklung werden gestärkt und sichtbar gemacht.

Interventionsfelder im Verbund Lehrpraxis im Transfer plus :

Hochschulinterne Qualifizierung

  • Beratung und Begleitung von Entwicklungsprozessen

Hochschulübergreifende Qualifizierung

  • LiT.Shortcuts
  • LiT.Facharbeitskreise
  • LiT.Spring-/Summer-School

Hochschulübergreifende Kooperation

  • LiT.Förderung: Kooperative Lehre
  • Online-Plattform für Lehrende