Technische Universität Clausthal

An der TU Clausthal waren 2011/12 ca. 4000 Studierende in über dreißig Bachelor- und Masterstudiengängen immatrikuliert.

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TU Clausthal

Ausgangslage der Hochschule:
An der TU Clausthal waren 2011/12 ca. 4000 Studierende in über dreißig Bachelor- und Masterstudiengängen der Fakultäten für Natur- und Materialwissenschaften, Energie- und Wirtschaftswissenschaften und Mathematik/Informatik und Maschinenbau immatrikuliert. Zum damaligen Zeitpunkt wurden diese durch rund 90 Professor*innen und über 450 wissenschaftliche Mitarbeiter*innen betreut. Es existierte jedoch kein Programm zur gezielten Weiterbildung, Förderung und Unterstützung des Lehrpersonals.

Zum Einzelvorhaben "SKILL2 - Schwerpunkte zur kontinuierlichen Verbesserung der Lehre und des Lernens":
Mit dem Projekt SKILL wurde an der TU Clausthal das Ziel verfolgt, die Vernetzung zwischen Methodik und der Anwendung neuer Medien zur innovativen Wissensvermittlung zu forcieren, sowie die überdurchschnittliche Auslastung im wachstumsstarken Bereich der Wirtschaftswissenschaften zu kompensieren. Zentraler Baustein der ersten Förderperiode war die Implementierung eines hochschuldidaktischen Programms, flankiert von der Intensivierung des E-Learning-Einsatzes und der Einrichtung von zusätzlichen Betreuungsstellen in den Wirtschaftswissenschaften.

Mit dem Aufbau des „Zentrums für Hochschuldidaktik und Qualitätsmanagement in der Lehre“ (ZHD), der Einrichtung und Erweiterung innovativer Angebote im Bereich des E-Learning/Blended Learning durch das Rechenzentrum und der Schaffung zweier zusätzlicher, ausschließlich der Lehre verpflichteter Stellen im Bereich der Wirtschaftswissenschaft wurden die Ziele des Projekts „SKILL“ der TU Clausthal im Rahmen der ersten Förderperiode des „Qualitätspakts Lehre“ erfolgreich umgesetzt.

Während der Projektlaufzeit von „SKILL“ stellte sich bereits heraus, dass neben der steigenden Auslastung aufgrund weiterhin steigender Studierendenzahlen (knapp 5000 zum Wintersemester 2015/16) insbesondere die Gestaltung der Studieneingangsphase in zunehmendem Maße eine Herausforderung darstellt.

Ziel des Folgeprojekts „SKILL 2“ in der zweiten Förderperiode ist die Fortsetzung der erfolgreichen Maßnahmen, zum einen durch die Weiterentwicklung des ZHD, zum anderen durch die Unterstützung der Lehre mit IT- und Multimedia-Diensten durch die Angebote des Rechenzentrums. Anlässlich der Entwicklungen seit Förderbeginn ist ein ergänzendes Ziel der zweiten Förderperiode die besondere Unterstützung von Grundlagenvorlesungen durch fachdidaktische Begleitung sowie die Konzeptionierung und Vorbereitung einer auf die speziellen Bedürfnisse der TU Clausthal zugeschnittenen Studieneingangsphase.

Zum Verbundvorhaben "eCompetence and Utilities for Learners and Teachers; Teilvorhaben TU Clausthal":
Ziel von eCULT war, die unterschiedlichen Erfahrungen und Kompetenzen im Einsatz digitaler Lerntechnologien zur Verbesserung der Lehre in die Breite zu tragen. Dazu wurden in drei didaktischen Handlungsfeldern (Lehr-/Lernorganisation, videobasiertes Lehren & Lernen, eAssessment) die digitalen Werkzeuge (Utilities) weiterentwickelt und die Kompetenzen der Lehrenden und Studierenden im Umgang mit diesen Werkzeugen (eCompetences) durch Beratungen und Schulungen erhöht.

Aufgrund des breiten Spektrums von Schwerpunkten der Verbundpartner konnte durch ein Netzwerk von Expertinnen und Experten ein zuvor kaum vorhandener Wissens- und Good-Practice-Transfer über die Hochschulgrenzen hinweg ermöglicht werden. Durch die Maßnahmen von eCULT konnten der an den Hochschulen ungleichmäßige Werkzeugeinsatz gemindert, visualisierte Anteile erhöht und die verbundweite Abstimmung bei den Angeboten verbessert werden.

In eCULT+ werden darüber hinaus zusätzliche Maßnahmen angeboten:

  • Weitere anwendungsbezogene Bedarfe der Lehrenden und Studierenden zum Einsatz digitaler Lehr-/Lerntechnologien werden unterstützt, um einen niedrigschwelligen Einstieg zu ermöglichen. Die Beratungs- und Qualifizierungsangebote werden stärker fachspezifisch ausgerichtet.
  • Es werden technische Entwicklungen angestrebt, die schwerpunktmäßig das Selbstlernen der Studierenden stärker unterstützen. Diese rücken stärker in den Fokus von Unterstützungsmaßnahmen.
  • Auf hochschulpolitischer Ebene wird die Mitwirkung an der curricularen Integration angestrebt. Die Sichtbarkeit der angebotenen Leistungen soll erhöht werden.

Die TU Clausthal arbeitet im Verbundprojekt schwerpunktmäßig in den Bereichen "videobasiertes und multimediales Lehren und Lernen" und "eAssessment für heterogene Szenarien" mit. Die Distributionsportale und Werkzeuge im Bereich der videobasierte Lehre sollen optimiert und flexibler gestaltet werden. Außerdem wird das Systems „ProFormA“ zum Austausch von Programmieraufgaben weiterentwickelt.