Technische Universität Dresden

Die TU Dresden ist mit 36.500 Studierenden in 324 Studiengängen nicht nur die größte Universität Sachsens, sondern eine der Spitzenuniversitäten Deutschlands und Europas.

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TU Dresden

Ausgangslage der Hochschule:
Die TU Dresden gehört zu den elf Universitäten, die in der 2. Phase der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder als Exzellenz-Universitäten ausgewählt wurden. Sie ist mit 36 500 Studierenden in 324 Studiengängen nicht nur die größte Universität Sachsens, sondern eine der Spitzenuniversitäten Deutschlands und Europas: stark in der Forschung, erstklassig in der Vielfalt und der Qualität der Studienangebote, eng vernetzt mit Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft. Als moderne Volluniversität bietet sie mit 14 Fakultäten ein breit gefächertes wissenschaftliches Spektrum.

Zum Einzelvorhaben "Verbesserung der Studienzufriedenheit am Internationalen Hochschulinstitut (IHI) Zittau über eine bedürfnisorientierte Professionalisierung der Lehre und der Studierendenbetreuung (Metis - Projekt)":
Ziel 1 - Etablierung einer dienstleistungsorientierten, standardisierten Messung der Studienzufriedenheit am IHI Zittau, Zentrale Wissenschaftliche Einrichtung der TU Dresden welche sowohl die Zufriedenheit mit der Lehre als auch mit der Betreuung und Beratung der Studierenden im Fokus hat. Dadurch sollen Stärken und Schwächen in den genannten Bereichen identifiziert werden, um gezielt Maßnahmen zur Verbesserung generieren zu können und somit die Studienzufriedenheit zu fördern. Dabei fokussiert sich das Projekt auf zwei Handlungsstränge, die gleichzeitig Ziel 2 und Ziel 3 darstellen.

Ziel 2 - Bedürfnisorientierte Optimierung der bestehenden Verwaltungsprozesse und Dienstleistungsangebote: Ziel des Bereiches ist es, die aus der Messung der Studienzufriedenheit abgeleiteten Schwächen in den Verwaltungsprozessen und bei den Dienstleistungsangeboten zu minimieren, aber auch identifizierte Stärken weiter auszubauen. Im Fokus stehen also Aktivitäten zur Verbesserung der organisatorischen Verwaltungsprozesse, welche auch durch das Verhalten und die Kompetenz der Verwaltungsmitarbeiter determiniert werden.

Ziel 3 - Bedürfnisorientierte Qualifizierungsmaßnahmen zur Verbesserung und Sicherung der Lehrqualität: Es werden gezielte Dozentencoachings im Rahmen von interkulturellen Trainings zur bedürfnisgerechten und problemorientierten Stärkung der Personal-, Sozial-, Fach- und Methodenkompetenz mit den Lehrkräften durchgeführt. Weiterhin sollen Strategien erarbeitet werden, wie Lehrangebote den Bedürfnissen der Zielgruppe mit kulturell differenten Lern- und Lehrstilen sowie unterschiedlichen Vorwissensständen gerecht werden können. Es ist im Weiteren auch eine mediendidaktische Aufbereitung ausgewählter Lehrinhalte geplant, die das Lehren und Lernen durch den Medieneinsatz besser und effizienter gestaltet soll. Dies soll dazu beitragen, dass gezielt Probleme im Bereich der Lehre bearbeitet werden, um die Lehr- und Lernsituation nachhaltig für die Studierenden zu verbessern und somit zur Studienzufriedenheit beizutragen.
Das Vorhaben wechselte während des Förderzeitraums vom IHI Zittau an die TU Dresden.

Zum Verbundvorhaben "Lehrpraxis im Transfer plus; Teilvorhaben TU Dresden":
Durch den Verbund Lehrpraxis im Transfer (LiT) wurde in der ersten Förderperiode QPL das strukturierte und landesweite Programm des Hochschuldidaktischen Zentrums Sachsen (HDS) um fachbezogene Angebote und mit Blick auf den Medieneinsatz in der Lehre erweitert sowie um Begleitangebote für Lehrkooperationen vertieft. Zudem wurde die landesweite Struktur des HDS durch im Verbund tätige Hochschuldidaktiker/-innen an den beteiligten Universitäten gestärkt.

Die erfolgreich etablierten Strukturen und Angebote werden in der zweiten Förderperiode QPL für die gesamte sächsische Hochschullandschaft nutzbar gemacht: Mit Lehrpraxis im Transfer plus werden die Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in den Verbund integriert.

Ziele im Verbund Lehrpraxis im Transfer plus :

Output

  • Es werden breitgefächerte Qualifizierungs- und Beratungsmöglichkeiten angeboten.
  • Lehrenden wird ermöglicht, sich lehrbezogen zu vernetzen.
  • Hochschulübergreifende Kooperationen in der Lehre werden unterstützt.
  • Hochschulübergreifend werden Netzwerke zur Lehrentwicklung gepflegt und ausgebaut.

Outcome

  • Lehrende setzen ihre hochschuldidaktischen Kenntnisse und Kompetenzen in Bezug auf die Anforderungen in ihrem Fachbereich sowie gemäß des shift from teaching to learning und der von ihnen eingesetzten Medien reflektiert ein.
  • Lehrende stehen bei der Gestaltung von Lehre in einem kooperativen Verhältnis zueinander.

Impact

  • Qualität und Kooperationen in der Lehre werden gestärkt und sichtbar gemacht.
  • Strukturen und Akteure der Lehrentwicklung werden gestärkt und sichtbar gemacht.

Interventionsfelder im Verbund Lehrpraxis im Transfer plus :

Hochschulinterne Qualifizierung

  • Beratung und Begleitung von Entwicklungsprozessen

Hochschulübergreifende Qualifizierung

  • LiT.Shortcuts
  • LiT.Facharbeitskreise
  • LiT.Spring-/Summer-School

Hochschulübergreifende Kooperation

  • LiT.Förderung: Kooperative Lehre
  • Online-Plattform für Lehrende