Technische Universität München

Das wissenschaftliche Spektrum der Technischen Universität München (TUM) umfasst Natur- und Ingenieurswissenschaften, Medizin, Lebenswissenschaften, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sowie die Lehrerbildung.

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TUM

Ausgangslage der Hochschule:

Das wissenschaftliche Spektrum der Technischen Universität München (TUM) umfasst Natur- und Ingenieurswissenschaften, Medizin, Lebenswissenschaften, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sowie die Lehrerbildung. Gelehrt und geforscht wird an drei Standorten: in München, Garching und Weihenstephan. An 13 Fakultäten studieren derzeit rund 39.000 Studierende in mehr als 160 Studiengängen. Die TUM ist eine der drei ersten Exzellenz-Universitäten Deutschlands.

Zum Einzelvorhaben "TUM: Agenda Lehre":

Das Projekt TUM: Agenda Lehre fügt sich in das strategische Gesamtkonzept der TUM für exzellente Lehre ein, das bereits 2009 entwickelt wurde, um geeignete Organisationsformen für innovative Prozesse und strategische Entscheidungen zu schaffen. Es wurden vier Handlungsfelder identifiziert - Strukturen und Prozesse, Individualisierung, Personalentwicklung sowie Motivationssysteme -, die im Projekt TUM: Agenda Lehre durch ein Maßnahmenpaket aus den Bereichen Qualitätsmanagement, Studienorganisation, Studienzeitmodelle, Beratung, Betreuung, Weiterbildung und Internationalisierung weiterentwickelt und in die Breite getragen wurden.

Die TUM befand sich zu Beginn der 1. Förderperiode im Übergang von einer inhalts- zu einer outcome-orientierten Studiengangskonzeption mit konkreten Herausforderungen wie bspw. der Definition von Studiengangszielen und Qualifikationsprofilen sowie der Zusammenführung von Lehrformaten, -methoden und Lernformen. Dieser Übergang konnte durch das Zusammenspiel eines breiten Spektrums an geförderten Maßnahmen erfolgreich gestaltet werden, wobei sich vor allem die Professionalisierung der Kernprozesse in Studium und Lehre mit der Etablierung von Schnittstellenfunktionen zwischen Lehre und Studiengangsmanagement als wesentlich erwiesen hat.

Mit der qualitativen Weiterentwicklung implementierter Maßnahmen sollen folgende Ziele in der 2. Förderperiode verfolgt werden:

  • Verstetigung des Qualitätsmanagements: Weiterentwicklung der Prozesse, Verbesserung der Kommunikation und Dokumentation
  • Verbesserung des Informationszugangs für Lernende und Lehrende
  • Verbesserung der Motivationssysteme für gute Lehre
  • Verbesserung der Betreuungsintensität
  • Flexibilisierung des Portfolios an Studienangeboten
  • Optimierung des Studiengangsmanagements
  • Unterstützung der Lernenden und Lehrenden mit bedarfsgerechten Beratungs- und Weiterbildungsangeboten
  • Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Internationalisierung

Zum Verbundvorhaben "ProfiLehrePlus – Hochschullehre Bayern 2020; Teilvorhaben TU München":

Ziele und Maßnahmen der 1. Förderperiode:

  • Implementierung eines bayernweit einheitlichen, dreistufigen Zertifikatsystems zur Anerkennung hochschuldidaktischer Weiterbildung
  • professionelle Darstellung und Verwaltung des Programmes via Homepage, Flyer,  Datenbank etc.

Das dreistufige Zertifikatsystem wurde in Abstimmung mit nationalen/internationalen Standards an allen bayrischen Universitäten erfolgreich implementiert; die stetig steigende Nachfrage beweist den Erfolg dieser Maßnahme. Homepage und Datenbank erleichtern den Zugang zu den Schulungs- und Beratungsangeboten maßgeblich. Damit setzt ProLehre, die Hochschuldidaktik der TU München, im Verbund Profilehre Plus ein deutliches Signal: Gute Lehre lohnt sich!

In der zweiten Förderperiode wird ProLehre das Kurs- und Zertifikatsystem bedarfsorientiert weiter entwickeln und ausbauen. Hinzu kommen die speziellen Kompetenzfelder (z.B. Prüfen, fächerspezifische Hochschuldidaktik), mit denen die Expertise und das individuelle Profil der Lehre an der TU München in das Netzwerk einfließen. Dies fördert gezielt die netzwerkinterne Weiterbildung und leistet einen Beitrag zum bayernweiten Wissensmanagement im Bereich Lehren und Lernen. Mit der dritten Säule Internationalisierung legt ProLehre den Schwerpunkt auf der Unterstützung der Lehrenden im Umgang mit zunehmend heterogenen Studierendengruppen. Zudem wird ProLehre die internationale Präsenz des Netzwerks auf Tagungen und im Austausch mit anderen Universitäten stärken und ausbauen.