Tübingen: Kompetenzen fördern und reflektieren am Beispiel der Medizin: Impulse – Konzepte – Austausch

Zum Inhalt:

International und national wird die Kompetenzorientierung zunehmend in der Aus- und Weiterbildung an den Universitäten angestrebt. Dies erfordert gerade in den klassischen Studiengängen ein methodisches Umdenken in allen Bereichen des Lernens, Lehrens und Prüfen und entsprechende Änderungsprozesse.

In der Medizin werden nach internationalem Vorbild sieben übergeordnete Kompetenzrollen definiert. Unter Ärztinnen und Ärzten gelten sie als hochrelevant für die Praxis, jedoch werden sie in den Curricula der medizinischen Fakultäten bisher wenig bis gar nicht berücksichtigt.

Im Rahmen eines zweitägigen Werkstattsymposiums haben beide Verbundprojekte gemeinsam mit internationalen Experten auf dem Gebiet der kompetenzorientierten Lehre die bisherigen Erfahrungen in den Projekten und auch internationale Erfahrungen ausgetauscht, diskutiert und Transfermöglichkeiten erarbeitet. Leitende Fragen waren dabei:
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Wie können definierte Kompetenzrollen in klassische Unterrichtskonzepte integriert werden?
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Welche Instrumente und Methoden sind für kompetenzorientierte Lehre und Prüfungen sinnvoll?
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Wie können diese vor Ort passend umgesetzt werden?
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Mit welchen Widerständen und Hindernissen müssen wir rechnen und wie können wir ihnen begegnen?

Das Werkstattsymposium richtete sich insbesondere an Mediziner/innen, bot aber auch Vertretern/innen anderer Fakultäten interessante Aspekte. Die Veranstaltung setzte in verschiedenen Workshops nach dem Hands on-Prinzip Impulse, diskutierte Konzepte und förderte den Austausch.

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