Universität Bielefeld

Das einheitliche Studienmodell der Universität Bielefeld zeichnet sich unter anderem durch eine einheitliche Modulgröße, nur eine Prüfung pro Modul und 30 LP für den individuellen Ergänzungsbereich aus.

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Uni Bielefeld

Ausgangslage der Hochschule:

Das einheitliche Studienmodell der Universität Bielefeld zeichnet sich u.a. durch eine einheitliche Modulgröße, nur eine Prüfung pro Modul und 30 LP für den individuellen Ergänzungsbereich aus. Dies ermöglicht Studierenden zahlreiche Kombinationsmöglichkeiten und eine individuelle Schwerpunktsetzung im Studium. An der Universität sind etwa 23.600 Studierende in 108 Studiengängen eingeschrieben, die ein breites Fächerspektrum in den Geistes-, Natur-, Sozial- und Technikwissenschaften abdecken.

Zum Einzelvorhaben "richtig einsteigen - Programm zur Weiterentwicklung von Studium und Lehre an der Universität Bielefeld":

Die Universität Bielefeld setzt mit dem Programm „richtig einsteigen.“ auf eine Weiterentwicklung der Studieneingangsphase. Lehrveranstaltungen im ersten Studienjahr  werden überarbeitet und neu konzipiert, um die Förderung von literalen und mathematischen Kompetenzen als festen Bestandteil der regulären Lehre zu verankern. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem Anwendungsbezug, so wird in geistes- und sozialwissenschaftlichen Fächern schreibintensiv gelehrt und in naturwissenschaftlich/technischen Fächern die relevante Mathematik im Kontext fächerspezifischer Aufgaben eingeführt. Erfolgreich erprobte Lehrkonzepte und Materialien liegen bereits vor und werden online zur Verfügung gestellt.
Neue Beratungsangebote unterstützen Studieninteressierte bei der richtigen Fächerwahl und helfen Studienanfänger/innen dabei, ihr Studium planvoll zu gestalten. Fortbildungen und die Entwicklung von Qualitätsstandards tragen zu einer Professionalisierung der akademischen und studentischen Studienberatung bei.  
Diese Maßnahmen in den Fakultäten werden unterstützt durch fachübergreifende Projekte: Durch den Aufbau eines Studienerfolgsmonitorings wird es möglich, die Datenbasis der Universität für die Konzeption wirkungsstarker Interventionsmaßnahmen zu nutzen. Das Potential von Peer Learning und Tutorien wird durch die Implementierung kooperativer Lernformen und die gezielte Qualifizierung von Tutor/innen gefördert. Mit dem Ausbau des hochschuldidaktischen Angebots und  innovativen Formen der Lehrevaluation werden neue Impulse für die Lehre gesetzt.
Studierende sind im Programm „richtig einsteigen.“ stark eingebunden: Sie entwickeln Angebote für Studierende, fördern kooperative Lernformen, beteiligen sich an der Gestaltung von Studium und Lehre und wirken als Multiplikator/innen in die Fakultäten hinein.
Die zweite Förderphase dient der Konsolidierung der bisherigen Erfolge sowie einer Verankerung der erprobten Konzepte in der regulären Lehre und den Strukturen der Universität Bielefeld.