Universität des Saarlandes

Schwerpunkte der Universität des Saarlandes (UdS) sind die Informatikwissenschaften, NanoBioMed sowie Europakompetenz und Internationalität.

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Uni Saarland

Ausgangslage der Hochschule:
Schwerpunkte der Universität des Saarlandes (UdS) sind die Informatikwissenschaften, NanoBioMed sowie Europakompetenz und Internationalität. Ihren derzeit rund 18.200 Studierenden bietet die UdS ein breites Studienangebot auf hohem wissenschaftlichem Niveau, welches durch ein Qualitätsmanagementsystem Lehre und Studium begleitet und kontinuierlich weiterentwickelt wird. Das Studienangebot der UdS ist stark international ausgerichtet und eng mit dem Europa-Profil verknüpft.

Zum Einzelvorhaben "Studieren mit Profil - Kompetenz in Forschung und Praxis":
Die Universität des Saarlandes (UdS) bearbeitet in ihrem Vorhaben „Studieren mit Profil – Kompetenz in Forschung und Praxis“ zwei Kernbereiche:

Zum einen werden im Kernbereich „Forschungsorientierte Lehre“ vorrangig Professuren und Juniorprofessuren an der Schnittstelle verschiedener Fächer geschaffen. So soll eine Professur für Medizinische Bioinformatik als Brückenprofessur zwischen der Medizinischen Fakultät und dem Zentrum für Bioinformatik dafür sorgen, dass Studierende sowie junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an der Schnittstelle von klinischer Forschung und Grundlagenforschung neue Erkenntnisse gewinnen. Juniorprofessuren, zum Beispiel auf dem Gebiet der Theorien und Methoden der Kulturwissenschaften, sollen weitere Verbesserungen in der Lehre bringen.

Die Pilot-Projekte im Kernbereich „Praxisorientierte Lehre“ sollen gezielter als bisher Praxis und Studium in den Studienprogrammen vereinen. Beispielsweise werden Betriebspraktika verpflichtend in die Lehrpläne aufgenommen. Zeitverluste entstehen so nicht mehr, weil das Praktikum im Rahmen der normalen Studienzeit absolviert wird. Durch das Zertifikat „Patent- und Innovationsschutz“ können insbesondere Absolventinnen und Absolventen der natur- und ingenieurwissenschaftlichen Studiengänge wichtige Zusatzqualifikation im Bereich des Patentschutzes erlangen.

Insgesamt werden drei Professuren (Medizinische Bioinformatik, Technische Materialchemie, Systembiotechnologie) und vier Juniorprofessuren (Theorien und Methoden der Kulturwissenschaften, Hochschuldidaktik, Experimentelle Biophysik, Molekulare Zelldynamik) eingerichtet sowie fünf Pilotprojekte etabliert. Gleichzeitig soll es im Rahmen der neugeschaffenen Professuren drei neue Master-Studiengänge geben (Technische Materialchemie, Wirkstoff-Biotechnologie sowie Biophysik).
 

Zum Verbundvorhaben "Quality Audit - Beförderung von Qualitätsentwicklung in Studium und Lehre durch peer-gestützte Verfahren im Netzwerk; Teilvorhaben Universität des Saarlandes":
„Die Qualitätsentwicklung in die eigene Verantwortung nehmen und sich als critical friends unterstützen.“ Mit diesem Anspruch schlossen sich die Technische Universität Kaiserslautern, die Leuphana Universität Lüneburg, die Universität Potsdam und die Universität des Saarlandes 2011 zum Netzwerk Quality Audit zusammen. Sie wollen mit kollegialen und peergestützten Verfahren die Qualitätsentwicklung in Studium und Lehre befördern. Die Universitäten aus Bamberg, Greifswald, Kassel und Osnabrück wirken als assoziierte Hochschulen mit.

In der ersten Förderphase entwickelten sie ein Beratungs-, ein Benchlearning- und ein Auditverfahren. Diese Verfahren wurden mit allen Netzwerkpartnern und unter Einbeziehung aller Statusgruppen (Hochschulleitung, Lehrende, Verwaltung, Studierende) im Rahmen von Workshops erprobt. Die Themen orientierten sich an den Problemstellungen der Hochschulen, die die Workshops ausrichteten.

Die Zusammenarbeit im Netzwerk hat bei den beteiligten Hochschulen zu organisationalen Lerneffekten geführt. Alle Hochschulen haben durch den Austausch und den Vergleich von Praxisbeispielen wichtige Impulse sowie konkrete Lösungsideen für ihre spezifischen Fragen und Problemstellungen bezogen auf ihr Qualitätsmanagement erhalten.

In den nächsten Jahren sollen die Verfahren methodisch weiterentwickelt und miteinander kombiniert sowie in einen stringenten Lernzyklus mit Vorbereitungs-, Reflexions- und Nachbereitungsphasen eingebettet werden. Langfristiges Ziel ist die Formate so aufzubereiten, dass sie auch von anderen Hochschulen und Hochschulnetzwerken angewandt und für die Zwischenevaluation im Verfahren der Systemakkreditierung genutzt werden können.

2016 haben sich die Technische Universität Ilmenau und die Universität Siegen dem Netzwerk als neue assoziierte Partner angeschlossen.