Universität Kassel

Die Universität Kassel erlebt ein starkes Wachstum. Von 19.905 im WS 2010/11 ist die Studierendenzahl auf 24.385 (WS 2015/16) gestiegen.

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Uni Kassel

Ausgangslage der Hochschule:

Die Universität Kassel erlebt ein starkes Wachstum. Von 19.905 im WS 2010/11 ist die Studierendenzahl auf 24.385 (WS 2015/16) gestiegen. Mit dem Vorhaben will sie ein Schritthalten der Studienqualität mit diesem Wachstum ermöglichen. In der ersten Förderphase haben sich Studierendenzufriedenheit und Kenndaten positiv entwickelt. Die Hochschule ist geprägt durch einen vielschichtigen Verbund von Fächern in den Bereichen Natur, Technik, Kultur und Gesellschaft.

Zum Einzelvorhaben "Universität Kassel – Wachstum und Qualität: Professionalisierung für Studium und Lehre":

Ihrem Leitbild entsprechend, will die Universität Kassel Studierende auf anspruchsvollem Niveau forschungs- und praxisnah ausbilden. Auf die gestiegene Zahl von Studierenden und deren wachsende Heterogenität reagiert sie im Rahmen ihres Fördervorhabens, das zugleich die Fortentwicklung der Strukturen der Hochschule unterstützen soll. Ziel der Hochschule ist es, weiterhin – wie bereits in der ersten Förderphase – die Übergangsquoten vom ersten in das zweite Semester, die Absolventenzahlen und die Zufriedenheit der Studierenden zu steigern.

Das Vorhaben setzt hierzu seit 2012 auf drei Handlungsfeldern an, die ab 2017 fortgeführt werden:

  1. Verbesserte Propädeutik-Angebote machen Studierende mit unterschiedlichen Vorkenntnissen fit für das Studium und befördern ihre Eingliederung in den Studienbetrieb.                                                                                                                             
  2. Lehrende werden hochschuldidaktisch so unterstützt, dass sie Motivation und Erfolg der Studierenden ebenso stärken wie deren erfolgreiche Vorbereitung auf Beruf oder weitere wissenschaftliche Qualifikation; Praxis- und Forschungsnähe sind dabei zentrale Merkmale.
  3. Durch professionalisierte Beratungs- und Unterstützungsangebote für Studierende, Lehrende und Fachbereiche werden studienunterstützende Leistungen verbessert. Die Lehrenden werden im administrativen und studienorganisatorischen Bereich entlastet. Das Qualitätsmanagement wird fortentwickelt.

Die Förderung in der zweiten Phase soll weiterhin der Professionalisierung in diesen drei Handlungsfeldern dienen. Zentral sind dabei folgende Aufgaben: Information und Beratung, fachbezogene wie fachübergreifende Propädeutik, hochschuldidaktische Weiterbildung, Verankerung projekt- und praxisbezogener Lehre, mediale Unterstützung der Lehre, Studienkoordination und Qualitätsmanagement, Stärkung internationaler Mobilität.