Universität Potsdam

Die Universität ist mit rund 20.000 Studierenden und mehr als 100 Studienprogrammen in 30 Disziplinen Brandenburgs größte Hochschule.

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Uni Potsdam

Ausgangslage der Hochschule:
Die Universität ist mit rund 20.000 Studierenden und mehr als 100 Studienprogrammen in 30 Disziplinen Brandenburgs größte Hochschule. Das interdisziplinäre und forschungsbasierte Lehrangebot ist durch die enge Zusammenarbeit mit den zahlreichen außeruniversitären Forschungseinrichtungen am Standort geprägt. Zahlreiche gemeinsame Berufungen erweitern die Lehr- und Forschungsleistungen der universitätseigenen Professuren. Für die Universität stellt die Lehrerbildung ein zentrales Element dar.

Zum Einzelvorhaben "Qualität entwickeln – Zukunft sichern. Lehre und Studium im Fokus":
Die Universität erreicht Verbesserungen der Qualität von Lehre und Studium durch zusätzliches Lehrpersonal, das in den höchstnachgefragten Studienbereichen eingesetzt wird und zugleich innovative Lehrprojekte in diesen Bereichen implementiert. Die fächerübergreifenden Projekte adressieren die Studieneingangsphase, die verstärkte und curricular eingebundene Nutzung digitaler Lehr-/Lernmedien sowie die Qualifizierung von Nachwuchswissenschaftlern für gute und Bologna-konforme Lehre. Die Studierenden erhalten darüber hinaus Unterstützung bei studienbezogenen Berufspraktika und Auslandsaufenthalten.

Die Betreuungsrelation in stark ausgelasteten Fächern wird substanziell verbessert und die fächerübergreifenden Projekte in der Struktur der Universität Potsdam verankert. Die Studieneingangsphase wurde weiterentwickelt und ausgebaut. Studierende werden durch ein Praxisportal und Beratungsangebote bei studienbezogenen Berufspraktika und Auslandsaufenthalten unterstützt. Die Nutzung digitaler Lehr-/Lernmedien wurde verstärkt, indem IT-Infrastrukturen weiterentwickelt, organisatorische Voraussetzungen geschaffen und Lehrende bei der Entwicklung von E-Learning-Formaten unterstützt wurden. Die im Rahmen der Weiterbildungsprogramme ausgebildeten Nachwuchswissenschaftler wirken in ihren akademischen Stationen als Multiplikatoren.

Zusätzliches Lehrpersonal wird weiterhin in stark nachgefragten Studiengängen eingesetzt. Das Projekt wird auf Basis der Evaluation konzeptionell weiterentwickelt. Studierende werden im Studieneinstieg durch geschulte Tutoren begleitet. Studierenden stehen passgenaue, qualitativ abgesicherte (Beratungs-)Angebote für studienbezogene Berufspraktika und Auslandsaufenthalte zur Verfügung. Die Nutzung digitaler Lehr-/Lernmedien in Ergänzung zu Präsenzveranstaltungen wird durch verbesserte Rahmenbedingungen und technische Weiterentwicklungen erhöht. Durch die Erweiterung bedarfsgerechter hochschuldidaktischer Angebote werden weitere Zielgruppen erreicht.

Zum Verbundvorhaben "Quality Audit - Beförderung von Qualitätsentwicklung in Studium und Lehre durch peer-gestützte Verfahren im Netzwerk; Teilvorhaben Universität Potsdam":
„Die Qualitätsentwicklung in die eigene Verantwortung nehmen und sich als critical friends unterstützen.“ Mit diesem Anspruch schlossen sich die Technische Universität Kaiserslautern, die Leuphana Universität Lüneburg, die Universität Potsdam und die Universität des Saarlandes 2011 zum Netzwerk Quality Audit zusammen. Sie wollen mit kollegialen und peergestützten Verfahren die Qualitätsentwicklung in Studium und Lehre befördern. Die Universitäten aus Bamberg, Greifswald, Kassel und Osnabrück wirken als assoziierte Hochschulen mit.

In der ersten Förderphase entwickelten sie ein Beratungs-, ein Benchlearning- und ein Auditverfahren. Diese Verfahren wurden mit allen Netzwerkpartnern und unter Einbeziehung aller Statusgruppen (Hochschulleitung, Lehrende, Verwaltung, Studierende) im Rahmen von Workshops erprobt. Die Themen orientierten sich an den Problemstellungen der Hochschulen, die die Workshops ausrichteten.

Die Zusammenarbeit im Netzwerk hat bei den beteiligten Hochschulen zu organisationalen Lerneffekten geführt. Alle Hochschulen haben durch den Austausch und den Vergleich von Praxisbeispielen wichtige Impulse sowie konkrete Lösungsideen für ihre spezifischen Fragen und Problemstellungen bezogen auf ihr Qualitätsmanagement erhalten.

In den nächsten Jahren sollen die Verfahren methodisch weiterentwickelt und miteinander kombiniert sowie in einen stringenten Lernzyklus mit Vorbereitungs-, Reflexions- und Nachbereitungsphasen eingebettet werden. Langfristiges Ziel ist die Formate so aufzubereiten, dass sie auch von anderen Hochschulen und Hochschulnetzwerken angewandt und für die Zwischenevaluation im Verfahren der Systemakkreditierung genutzt werden können.

2016 haben sich die Technische Universität Ilmenau und die Universität Siegen dem Netzwerk als neue assoziierte Partner angeschlossen.