Westfälische Hochschule

Die Westfälische Hochschule verfügt über ein klares technisch-ökonomisches Profil. Etwa 70 % der inzwischen über 8.000 Studierenden sind in MINT-Studiengängen eingeschrieben.

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Westfälische HS

Ausgangslage der Hochschule:

Die Westfälische Hochschule verfügt über ein klares technisch-ökonomisches Profil. Etwa 70 % der inzwischen über 8.000 Studierenden sind in MINT-Studiengängen eingeschrieben. Das entwickelte Fächerspektrum reicht von einem „etablierten Fächerkanon“ (Wirtschaft, Wirtschaftsingenieurwesen, Maschinenbau, Mechatronik, Elektrotechnik, Informatik, Mikro- und Medizintechnik, Chemie) bis hin zu neu entwickelten Studiengängen wie „Molekulare Biologie“, „Journalismus und Public Relations“ und „Wirtschaftsrecht“.

Zum Einzelvorhaben "Programm für eine strukturierte Studieneingangsphase an der Westfälischen Hochschule":

Das regionale Umfeld der Westfälischen Hochschule zeichnet sich durch besondere Rahmenbedingungen aus. Wesentliche Teile des Einzugsgebietes der Hochschule weisen einen überproportional hohen Anteil an Jugendlichen aus hochschulfernen Schichten auf. Die Hochschulzugangsberechtigung wird dabei häufiger über Berufskollegs erworben und verbleibt auch häufiger auf dem Niveau der Fachhochschulreife als in bildungsbürgerlich geprägten Regionen. Das führt in den Studiengängen zu einer besonders ausgeprägten Spreizung der Eingangsvoraussetzungen. Die regional verdichteten bildungsbiografischen Besonderheiten führen im Verlauf des Studiums zu verlängerten Studienzeiten und erhöhten Wechsel- und Abbruchquoten.

Eine verstärkte Auseinandersetzung mit dieser Studierendenklientel erfordert integrative Maßnahmenbündel, die intensivierte bzw. völlig neue zielgruppenspezifische Beratungs- und Betreuungsangebote in der Studieneingangsphase beinhalten müssen. Ziel der Westfälischen Hochschule ist es daher, mit dem Projekt ProStudi, die Bedingungen gerade in der Studieneingangsphase so zu gestalten, dass der Studienerfolg einer zunehmend heterogenen Studierendenklientel gesteigert werden kann. Als Kernelement des Programms ist die Etablierung von Maßnahmen zu betrachten, die gezielt bestehende Defizite in den Eingangsvoraussetzungen und Lernstrategien adressieren. Dazu baut die Hochschule Orientierungstests auf, die Schüler/-innen bei der Einschätzung helfen, wo Stärken aber auch mögliche Defizite bspw. in mathematisch-naturwissenschaftlichen Grundlagen bestehen. Abgestimmt auf das Profil der Hochschule geht es darum, für einen Studienstart nicht ausreichende Leistungsniveaus anzuheben und die Studienanfänger durch begleitende Lehr-/Lernformate während des ersten Studienjahrs zu unterstützen. Geplant ist, über die Evaluation einen laufenden Erkenntnisgewinn zur Wirksamkeit einzelner Maßnahmen zu erhalten und in die Weiterentwicklung der Programmelemente von ProStudi einzuspeisen.