Workshop 2 "Digitalisierung in Studium und Lehre"

Leitung: Dr. Andreas Knaden, Universität Osnabrück, Peter England, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Dr. Stephan Tjettmers, Hochschule Hannover

Im Workshop wurden mit den Teilnehmenden Good-practice-Beispiele für den Einsatz digitaler Lehr-/Lerntechnologien bearbeitet, u.a. Webinare, Inverted Classroom Modelle, Game/Case Based Learning und e-Prüfungen. Dabei wurden die Umsetzbarkeit in die Praxis, die Reichweite, das Aufwand-Nutzen-Verhältnis für Lehrende sowie die Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit der Szenarien eingeschätzt. Eine differenzierte Analyse ergab, dass einem relativ hohen Initialisierungsaufwand im weiteren Verlauf große Potenziale bzgl. Flexibilität, Selbstbestimmtheit und individuellen Lernbiografien gegenüberstehen. Die Qualität der Lehre wird als höher empfunden, wenn digitale Lehr-/Lerntechnologien didaktisch sinnvoll eingesetzt werden. Sie werden herkömmliche Szenarien nicht ersetzen, aber weiter in den Alltag von Studium und Lehre diffundieren. Erfolgreich durchsetzen werden sie sich dort, wo sie einen konkreten Nutzen in der Anwendung durch Lehrende und Studierende mit sich bringen. Diesen gilt es zu identifizieren, um eine erfolgreiche Implementierung fortzusetzen.
 

Foto zu Workshop 2

Digitale Lehr/Lerntechnologien standen in diesem Workshop im Vordergrund

BMBF/Robert Funke Fotografie