Leuphana Universität Lüneburg

Die Leuphana versteht sich als Universität für die Zivilgesellschaft des 21. Jahrhunderts.

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Uni Lüneburg

Ausgangslage der Hochschule:
Die Leuphana verwirklicht die Vision einer Universität, die traditionelle akademische Werte mit gesellschaftlicher Relevanz vereint. Sie zeichnet sich besonders durch ihr Bildungskonzept, das einmalige Studienmodell und ihr Wissenschaftsverständnis aus. Die Leuphana beheimatet vier Fakultäten (Bildung, Kultur, Nachhaltigkeit und Wirtschaft) mit ingesamt ca. 175 Professuren und hat knapp 10.000 Studierende.


Zum Einzelvorhaben "Leuphana...auf dem Weg!":
Das Qualitätspakt-Lehre-Projekt „Leuphana… auf dem Weg!“ leistet in der zweiten Förderphase inhaltlich wie strukturell einen wesentlichen Beitrag zur Lehrentwicklung an der Leuphana, indem es die in der Universitätsentwicklungsplanung fokussierten didaktischen Interaktionsfelder Dialogorientierte Lehre, Digitale Lehre, Diversitätsorientierte Lehre, Erfahrungsorientierte Lehre sowie Inter- und Transdisziplinäre Lehre systematisch aufgreift und befördert.

Hier ergänzen sich in der Herangehensweise zwei Ziellinien, die miteinander interagieren und sich gegenseitig befruchten:

  1. Entwicklung eines übergreifenden Profils entlang der 5 Interaktionsfelder
  2. Weiterentwicklung der Studienprogramme entlang der 5 Interaktionsfelder

Für die Umsetzung dieser Ziele wurde in der 1. Förderphase des QPL-Projekts ein Netzwerk für Qualitäts- und Lehrentwicklung auf- und in der 2. Förderphase ausgebaut, das Mitglieder aus allen Fakultäten und Schools, dem Lehrservice sowie der Stabsstelle Qualitätsentwicklung und Akkreditierung umfasst. Gemeinsam mit den Lehrenden in Fakultäten und Schools werden Ideen für Lehrinnovationen auf Programm-, Modul- oder Lehrveranstaltungsebene generiert, gesammelt und in Form von Entwicklungsprojekten konkretisiert. Über die Studiendekanate bzw. Schoolleitungen können die Projektverantwortlichen im Rahmen eines halbjährlichen Ausschreibungsverfahrens fachliche und/oder finanzielle Unterstützung für die weitere Planung und Umsetzung ihrer Vorhaben beantragen. Gefördert werden insbesondere didaktisch innovative und nachhaltige Projekte mit Bezug auf die Curriculumsentwicklung und zu den oben genannten Interaktionsfeldern.

Neben den übergeordneten Zielsetzungen unterstützt das Netzwerk auch qualitätsfördernde Maßnahmen in Studium und Lehre sowie verschiedene Austauschformate zur Förderung der Universität als Gemeinschaft, die teilweise bereits in der ersten Förderphase begonnen wurden.

Zum Verbundvorhaben "Quality Audit - Beförderung von Qualitätsentwicklung in Studium und Lehre durch peer-gestützte Verfahren im Netzwerk; Teilvorhaben Universität Lüneburg":
„Die Qualitätsentwicklung in die eigene Verantwortung nehmen und sich als critical friends unterstützen.“ Mit diesem Anspruch schlossen sich die Technische Universität Kaiserslautern, die Leuphana Universität Lüneburg, die Universität Potsdam und die Universität des Saarlandes 2011 zum Netzwerk Quality Audit zusammen. Sie wollen mit kollegialen und peergestützten Verfahren die Qualitätsentwicklung in Studium und Lehre befördern. Die Universitäten aus Bamberg, Greifswald, Kassel und Osnabrück wirken als assoziierte Hochschulen mit.

In der ersten Förderphase entwickelten sie ein Beratungs-, ein Benchlearning- und ein Auditverfahren. Diese Verfahren wurden mit allen Netzwerkpartnern und unter Einbeziehung aller Statusgruppen (Hochschulleitung, Lehrende, Verwaltung, Studierende) im Rahmen von Workshops erprobt. Die Themen orientierten sich an den Problemstellungen der Hochschulen, die die Workshops ausrichteten.

Die Zusammenarbeit im Netzwerk hat bei den beteiligten Hochschulen zu organisationalen Lerneffekten geführt. Alle Hochschulen haben durch den Austausch und den Vergleich von Praxisbeispielen wichtige Impulse sowie konkrete Lösungsideen für ihre spezifischen Fragen und Problemstellungen bezogen auf ihr Qualitätsmanagement erhalten.

In den nächsten Jahren sollen die Verfahren methodisch weiterentwickelt und miteinander kombiniert sowie in einen stringenten Lernzyklus mit Vorbereitungs-, Reflexions- und Nachbereitungsphasen eingebettet werden. Langfristiges Ziel ist die Formate so aufzubereiten, dass sie auch von anderen Hochschulen und Hochschulnetzwerken angewandt und für die Zwischenevaluation im Verfahren der Systemakkreditierung genutzt werden können.

2016 haben sich die Technische Universität Ilmenau und die Universität Siegen dem Netzwerk als neue assoziierte Partner angeschlossen.