Tagung: Lehre in den Geisteswissenschaften – Positionen und neue Perspektiven

Fragen der Vermittlung von Wissenschaft und der Gestaltung von Lehrveranstaltungen haben an Bedeutung gewonnen. Der Austausch über die Lehre und eine sowohl fachinterne als auch fächerübergreifende Vernetzung nehmen zu.

Veranstaltungszeitraum: 08.11.2018 - 09.11.2018
Veranstaltungsort: Frankfurt

Zum Inhalt
Es ist viel passiert in der geisteswissenschaftlichen Lehre. Fragen der Vermittlung von Wissenschaft und der Gestaltung von Lehrveranstaltungen haben an Bedeutung gewonnen, der Austausch über die Lehre und eine sowohl fachinterne als auch fächerübergreifende Vernetzung nehmen zu. Hieran haben Fördermaßnahmen wie der Qualitätspakt Lehre erheblichen Anteil. Es sind neue Lehrformate und differenzierte Angebote entwickelt worden, die Einzelaspekte des Forschungsprozesses und das wissenschaftliche Schreiben aufgreifen. Die Tagung möchte Akteure verschiedener Ebenen in diesem Prozess zusammenbringen, um das Erreichte zu diskutieren, den fächer- und universitätsübergreifenden Austausch zu intensivieren und eine Positionierung im Förderumfeld Lehre auszuloten.

Die gegenwärtige Situation ist geprägt durch das Spannungsverhältnis aus weiter steigenden Studierendenzahlen und einer gleichzeitig zunehmende Heterogenität der Studierendenschaft bei sinkenden Grundbudgets einerseits und das Selbstverständnis geisteswissenschaftlicher Lehre andererseits: Das Ziel, durch gelungene Lehre das wissenschaftliche Selbstverständnis der Geisteswissenschaften zu vermitteln, die Studierenden an das Analysieren komplexer Zusammenhänge heranzuführen, sie zu kritischem Denken aus einer forschenden Haltung zu befähigen und mit dem Handwerkszeug professionellen Schreibens und Präsentierens auszustatten. Was konnte in der geisteswissenschaftlichen Lehre erreicht werden? In der Mitte der zweiten Förderperiode des Qualitätspakts Lehre ist es an der Zeit, eine vorläufige Bilanz für die Geisteswissenschaften ziehen und eine Positionsbestimmung unternehmen. Welche Chancen bestehen für die geisteswissenschaftlichen Fächer in der projektgebundenen Lehrentwicklung?

Kolleginnen und Kollegen aus allen geisteswissenschaftlichen Fächern, die mit konkreten Interventionen an der Verbesserung der Lehre arbeiten, können ihre Projekte in einem Impulsvortrag von 5-8 Minuten oder mit einem Poster vorzustellen.

Vorschläge zu folgenden Themen können eingereicht werden:

  • Professionelles Lesen und Schreiben – Förderung der literalen Kompetenzen Studierender
  • Präsenzlehre sinnvoll ergänzen – Digitalisierungsstrategien für die Lehre
  • Lernen im Austausch mit Tutor*innen – Spezifika von Peer Learning in den Geisteswissenschaften
  • Verschränkung von Wissenschaft und Praxis – Forschendes Lernen und Service Learning

Zielgruppe:
Lehrende in geisteswissenschaftlichen Fächern;  Personen, die an der Verbesserung der Lehre in den Geisteswissenschaften arbeiten.

Teilnahme
Abstracts für ein Poster oder einen Impulsvortrag (max. 1 Seite) mit kurzen Angaben zur Person können bis zum 31. Juli an diese E-Mail gesendet werden.
Die Anmeldung erfolgt in Kürze über die Tagungshomepage.

Kontakt:
Prof. Dr. Barbara Wolbring
E-Mail 
Tel.: 069/798-32321
Dr. Hilja Droste
E-Mail
Tel.: 069/798-23465