Technische Universität Braunschweig

Die TU Braunschweig ist eine forschungsorientierte Universität mit Schwerpunkt auf den MINT-Fächern und mit einem interdisziplinär ausgerichteten Lehrprofil. An sechs Fakultäten sind in 71 Studiengängen 18.500 Studierende eingeschrieben.

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TU Braunschweig

Ausgangslage der Hochschule:

Die TU Braunschweig ist eine forschungsorientierte Universität mit Schwerpunkt auf den MINT-Fächern und mit einem interdisziplinär ausgerichteten Lehrprofil. An sechs Fakultäten sind in 71 Studiengängen 18.500 Studierende eingeschrieben und ca. 2.330 Lehrende tätig. Das forschende Lernen und Lehren mit viel Raum für eigene Ideen ist im Leitbild der Hochschule verankert. Die Qualität von Studium und Lehre wird als eine Aufgabe betrachtet, an der Lehrende und Studierende gemeinsam arbeiten.

Zum Einzelvorhaben "teach4TU - Lehr-Lern-Kultur nachhaltig gestalten":

In den letzten Jahren wurden an der TU Braunschweig Qualitätsmanagementmaßnahmen zur Verbesserung der Lehre, etwa die Neustrukturierung der Beratungsangebote für Studierende, Professionalisierung der Lehrevaluationen und Weiterqualifizierung der Lehrenden, etabliert und weiterentwickelt. Das Projekt teach4TU knüpft an die bestehenden Erfolge an und bietet allen Lehrenden ein umfangreiches Qualifizierungs- und Innovationsprogramm für fachspezifische und interdisziplinäre Lehre. Ziel ist es, die Lehrqualität breitenwirksam, effektiv und nachhaltig durch kollektiven Austausch kontinuierlich zu verbessern.
Alle Lehrenden haben die Möglichkeit, sowohl am einsemestrigen Grundlagenprogramm „Basis Lehre“ teilzunehmen als auch bedarfsorientiert Beratungs-, Vernetzungs- und Qualifizierungsangebote zu nutzen, die zwischen 60 Minuten und einem Tag dauern.
Professor/innen erhalten mit dem „Prof.-Programm“ ein speziell zugeschnittenes Angebot und beteiligen sich u.a. an statusübergreifenden Akademischen Fachzirkeln, in denen Verbesserungsprozesse der Lehrqualität initiiert werden.
Im „Innovationsprogramm Gute Lehre“ werden Mittel für innovative Lehrprojekte bereitgestellt, die umgesetzt, weiterentwickelt und verstetigt werden. Die Projektmitarbeiter/innen werden über die Förderdauer (1 Jahr) hinweg intensiv didaktisch beraten und begleitet, um Austausch und Nachhaltigkeit zu gewährleisten. Um die eigene Lehre zu reflektieren und Good Practices zu präsentieren, werden alle Lehrenden zur Nutzung von E-Portfolios motiviert.
Um den hochschulweiten Austausch rund um das Thema Lehre hinaus zu fördern, findet einmal jährlich der Tag der Lehre statt, an dem auch die studentischen LehrLEO-Awards an herausragende Lehrveranstaltungen vergeben werden.
Zur Weiter- und Neuentwicklung von Modulen und Studiengängen bietet teach4TU ein umfangreiches Beratungsangebot. Lehrende und Studiengangsverantwortliche erhalten Unterstützung bei der Gestaltung einzelner Module und ganzer Studiengänge.

Zum Verbundvorhaben "eCompetence and Utilities for Learners and Teachers; Teilvorhaben TU Braunschweig":
Ziel von eCULT war es, die unterschiedlichen Erfahrungen und Kompetenzen im Einsatz digitaler Lerntechnologien zur Verbesserung der Lehre in die Breite zu tragen. Dazu wurden in drei didaktischen Handlungsfeldern (Lehr-/Lernorganisation, videobasiertes Lehren & Lernen, eAssessment) die digitalen Werkzeuge (Utilities) weiterentwickelt und die Kompetenzen der Lehrenden und Studierenden im Umgang mit diesen Werkzeugen (eCompetences) durch Beratung und Schulung erhöht.

Aufgrund des breiten Spektrums von Kompetenzen der Verbundpartner konnte durch ein Netzwerk von Expertinnen und Experten der in Niedersachsen geübte rege Wissens- und Good-Practice-Transfer über die Hochschulgrenzen hinweg noch einmal deutlich gesteigert werden. Durch die Maßnahmen von eCULT wurden der an den Hochschulen ungleichmäßige Werkzeugeinsatz reduziert, der audiovisuelle Anteile in der Lehre erhöht und durch verbundweite Abstimmung die Palette der Unterstützungsangebote verbessert.

In eCULT+ werden darüber hinaus zusätzliche Maßnahmen umgesetzt:

  • Vertiefte anwendungsbezogene Bedarfe von Lehrenden und Studierenden beim Einsatz digitaler Lehr-/Lerntechnologien werden unterstützt, um einen niedrigschwelligen Einstieg zu erleichtern. Es erfolgt eine vertiefte, fachspezifische Ausrichtung der Beratungs- und Qualifizierungsangebote.
  • Es werden technische Entwicklungen angestrebt, die schwerpunktmäßig das Selbstlernen der Studierenden stärker unterstützen. Die Anforderungen der Lerner rücken stärker in den Fokus von Unterstützungsmaßnahmen.
  • Auf hochschulpolitischer Ebene wird von den Projektbeteiligten auf eine stärkere curriculare Integration digitaler Lerntechnologien hingearbeitet. Die Sichtbarkeit der angebotenen Leistungen soll erhöht werden.

Die TU Braunschweig bringt in das Verbundprojekt im besonderen Maße Ihre Schwerpunkte im Bereich Medien in Lehre und Studium ein. Diese sind Game-based Learning, Visualisierungen sowie mobiles Lernen.